Winterdienst

Seit 2011 installieren wir elektronische Schneelastwächter auf den Dächern unserer Kunden und überwachen die Schneelast für unsere Kunden. Bei Überschreitung der Grenzwerte informieren wir den Kunden, den Räumdienst und alle anderen notwendigen Personen. Somit hat der Kunde bei uns ein Sorglos Paket, wo er sich um nichts kümmern muss.

Beschreibung der Schneelastwaagen:

> permanente, autarke Überwachung
> sofortige Meldung bei Grenzüberschreitung
> frei wählbare Grenzwerte für jedes Objekt
> optische und akustische Warnung vor Ort möglich
> keine Dachbegehung erforderlich
> ständig verfügbare Daten über Masse und Temperatur
> zentrale Kontrolle per Fernzugang
>“unbegründete und willkürliche“ Messungen entfallen

Die Schneeräumung erfolgt mittels Hochleistungs-Saugfahrzeugen. Hier haben wir den wesentlichen Vorteil, dass wir mit unseren Schläuchen direkt an den Flächen beginnen können, wo am ehesten die Überlastung droht.  Der eingesaugte Schnee entlastet sofort die Dachfläche und muss nicht über das gesamte Dach transportiert werden. Ein Saugfahrzeug inkl. 3-5 Mann kann bis zu 10 Mann ersetzten, die nur mit Schneeschaufeln arbeiten.

Unsere Mitarbeiter sind das ganze Jahr auf Flachdächern unterwegs. Entsprechend sind sie geschult, unterwiesen und haben alle erforderlichen Untersuchungen, um auf Flachdächern arbeiten zu dürfen.

Schnee scheint luftig und leicht zu sein – und doch kann Schnee in größeren Mengen Dächer zum Einsturz bringen. Tatsächlich kann das Gewicht von Schnee ganz erheblich schwanken.

 

Schneeart kg /m ³ je 10 cm /m²
Neuschnee 100 – 200 15,00 kg leicht saugbar
Filzschnee 150 – 250 20,00 kg saugbar
Altschnee 300 – 600 45,00 kg saugbar
Firn 500 – 600 55,00 kg saugbar
Firneis 750 – 850 80,00 kg schwer saugbar
Blasenfreies Eis 920 92,00 kg nicht saugbar

Metamorphose

Liegt der Schnee erst mal am Boden, so beginnt er sich sofort zu verändern. Denn die Eiskristalle haben das Bestreben, eine Form mit möglichst kleiner Oberfläche einzunehmen. Dabei verschwinden langsam die feinen Verästelungen der Schneeflocken, Spitzen und Vertiefungen gleichen sich aus. Dadurch nimmt das Volumen des Schnees ab, dafür seine Dichte zu.  Je höher die Temperatur, desto schneller verläuft diese Metamorphose. Bei Temperaturen um null Grad Celsius spielen Schmelzvorgänge eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung des Schnees. Die Poren im Schnee füllen sich dabei mit Wasser und machen den Schnee noch schwerer. Friert das Wasser dann bei sinkenden Temperaturen wieder, so verharscht der Schnee. Wiederholte Tau- und Schmelzvorgänge sorgen für stetige Verdichtung des Schnees.